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Das Diorama links wurde für die Ausstellung auf Messen entwickelt. Alle Gebäude, Schiffe und sogar die Züge sind aus Papier, mit Ausnahme der Lokomotive. Die ganze Anlage kann fast unbegrenzt vergrößert und, wenn notwendig, verändert werden. Manchmal wird nur ein Teil gezeigt, je nach Anlass und Thema der Ausstellung. Zum Beispiel wurden im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven nur die beiden Module mit dem Leuchtturm und dem Hafen vorgeführt. Eisenbahn wäre da fehl am Platz.
Der Bau von sechs Modulen brauchte etwa ein Jahr. Zwischen ein und drei Personen arbeiteten ganz oder mit Unterbrechungen daran. Der Großteil der Arbeit steckt in den Modellen, aber auch die Accessoires, die immer gleich in Mengen herzustellen waren, schluckten enorm viel Zeit. Die Basis der Module herzustellen, die Landschaften zu modellieren und alles aus den Einzelteilen zusammenzusetzen, brauchte eben mal zwei Monate, in denen zwei Personen Vollzeit arbeiteten. Ich erwähne das, um Ihnen einen Eindruck von der Zeit zu vermitteln, die solche Projekte verschlingen. Der Zeitfaktor ist dabei schon von Belang. Für uns war die Arbeit insofern einfach, als wir alle Module auf einmal gebaut haben. Deshalb mussten die Farben von Gras, Straßen, Wasser usw. auf den einzelnen Teilen nicht abgestimmt werden, denn die ganzen Grasmatten wurden auf einmal besorgt, das Material für die Straßen kam aus einem einzigen Beutel und das „Wasser“ aus einer einzigen Farbdose, so dass alles auf den einzelnen Modulen automatisch zusammenpasste. Wenn man die Module Stück für Stück baut, wird’s wohl etwas schwieriger.


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Die Meersburg

      Der belgische Modellbauer Jacques Le Plat hat die „Meersburg“ sehr dekorativ auf einen Berg in den Hintergrund seiner H0-Anlage gesetzt. Die Stadt am Berg hat er Ferbach getauft und entsprechend ist aus der Meersburg nun die Burg Ferbach geworden. Der Maßstab der Meersburg ist kleiner als H0. Dies ist hier aber gerade der Vorteil: Modelle im Hintergrund, die im Maßstab kleiner sind, täuschen dem Blick des Betrachters Weite und Ferne vor. So haben es alle klassischen Dioramen gehalten. Auf dem Berg hat Le Plat daher Gebäude in kleinerem Maßstab verwendet als unten im Vordergrund. Diese sind aus Plastik, während die oberen Häuser im Hintergrund alle aus Papier gebaut sind. Le Plat hat damit eindrucksvoll gezeigt, wie gut man auf einer Anlage Karton- und Plastikmodelle kombinieren kann. Jacques Le Plat hat sein Projekt zunächst in der französischen Zeitschrift „Loco Revue“ (April 2004) ausführlich dargestellt, dann auch in der deutschen Modellbahn-Zeitschrift „MIBA“ (Oktober 2004).





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